Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Institute of Sound and Vibration Engineering
Institute of Sound and Vibration Engineering
ISAVE

Historie

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​​​​​​​​​Mit der Kompetenzplattform SAVE (Sound and Vibration Engineering) wurde 2007 ein Zusammen-schluss von Fachhochschulprofessoren aus Düsseldorf, Aachen und Köln gegründet, der sich die Erforschung anwendungsbezogener Themen rund um die Akustik zum Anliegen gemacht hat. Die Kompetenzplattform vereint spezielles Knowhow in den Bereichen Schwingungstechnik, Sounddesign, Geräuschentstehung durch Strömungen und Simulationstechnik. Ausgehend von der 2007 gegründeten Kompetenzplattform entstand im Jahr 2013 das Institute of Sound and Vibration Engineering ISAVE an der Hochschule Düsseldorf als In-Institut.​


Mit dem Umzug an den Standort Campus Derendorf hat die Hochschule Düsseldorf (University of Applied Sciences) dem Institute of Sound and Vibration Engineering (ISAVE) neue modernste Räumlichkeiten für die Forschungsgebiete Schwingungstechnik, Sound-Design, Musikalische Akustik, Tonstudiotechnik, Strömungstechnik und Strömungsakustik zur Verfügung gestellt. Neben rund 800qm Laborfläche stehen akustische Messräume in reflexionsarmer Umgebung oder als Hallraum zur Verfügung, die mit Fahrzeugen von bis zu 3t befahrbar sind. Ein akustischer Fahrsimulator, derzeit ausgestattet mit Mercedes Benz E-Klasse für vibro-akustische Untersuchungen steht zum Thema Sound-Design und NVH in exponierter Umgebung zur Verfügung. Ein mit modernster Technik ausgestattetes Tonstudio ermöglicht die wissenschaftliche Ausbildung der Toningenieur_innen und die Produktion hochwertigster Audioaufnahmen. Die Räumlichkeiten bieten den Forschungsgebieten flexible Simulationsumgebungen für Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Forschung. Dem Institut stehen außerdem verschiedene Softwaretools und umfangreiches Messequipment zur professionellen Erfassung und Auswertung von akustischen und vibro-akustischen Messgrößen zur Verfügung.​


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Das ISAVE wird von vier Professoren, Prof. Dr.-Ing. Jörg Becker-Schweitzer, Prof. Dr.-Ing. Frank Kameier und Prof. Dr.-Ing. Dieter Leckschat und einer weiteren, derzeit unbesetzten Professur geleitet. Entsprechend der Lehrgebiete vertritt das ISAVE thematisch unter dem Hauptthema der Akustik vier Forschungsfelder: Tonstudiotechnik, Strömungstechnik/-akustik, Musikinformatik/musikalische Akustik und Technische Akustik/Industrial Sound Design.


Die derzeit 8 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch die Einbindung in den Lehrbetrieb über ihr Forschungsgebiet hinaus geschult, weiterqualifiziert und auf die Promotion vorbereitet. Die Kompetenzplattform kann inzwischen fünf abgeschlossene Promovenden aus Aachen, Köln und Düsseldorf vorweisen. Im ISAVE gibt es darüber hinaus vier weit fortgeschrittene kooperative Promotionsverfahren mit der TU Berlin (Prof. Schulte-Fortkamp und Prof. Paschereit) und der TU Kaiserslautern (Prof. Böhle). Neben dem wissenschaftlichen Personal verfügt das ISAVE über Mitarbeiter_innen zur technischen- /informations- und verwaltungstechnischen Unterstützung des Teams sowie rd. 15 studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte im Bereich Forschung und Lehre. Im diesem Umfeld entstehen jährlich ca. 50-60 Abschlussarbeiten mit hohem Forschungsgehalt und wissenschaftlichem Anspruch. Darüber hinaus werden im Lehrbetrieb ca. 30-35 verschiedene Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen von den Grundlagen der Mathematik/Physik über Strömungstechnik/Tonstudiotechnik und sämtlichen Themen der Akustik bis hin zu Themen des Industrial Sound Designs oder der Virtuellen Akustik/Umgebungen angeboten.


Seit Jahren werden im ISAVE Forschungsaufgaben zu Themen der Geräuschminderung, Klangerzeugung / Soundgestaltung und Akustik im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten (BMBF oder BMWI) bearbeitet. Gemeinsame Projekte mit namhaften Unternehmen wie Audi, Bahlsen, Bosch, BMW, Brose, Daimler, Ford, Miele, Nord-Micro/UTC AEROSPACE (Boeing, Airbus), Siemens Power oder Siemens Transportation, Vaillant, Volkswagen AG, Weishaupt, brachten eine Vielzahl an Neu- und Weiterentwicklungen sowie eine Reihe patentierter Lösungskonzepte hervor.