Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Institute of Sound and Vibration Engineering
Institute of Sound and Vibration Engineering
ISAVE

Projektarchiv

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​​​​​Fahrsimulator​​​​​

Der Fahrsimulator des ISAVE ist eine immersive Hörversuchsumg​ebung, die gleichermaßen ein flexibles Werkzeug für Sound Design im Fahrzeug darstellt. Der​ Hörversuchsteilnehmer sitzt in einem vollständigen PKW (Mercedes Benz E-Klasse) und steuert das Fahrzeug, wie im ​normalen Straßenverkehr, über Pedale und Lenkrad auf einer computergenerierten Strecke. Dadurch ist seine Aufmerksamkeit auf das Führen des Fahrzeugs gerichtet, so dass eine alltagsnahe Bewertungssituation geschaffen wird. Eine authentische Darstellung akust​ischer, visueller und haptischer Reize i​st dabei unabdingbar. 

Stimulusdatenbank

​Das Institute of Sound and Vibration Engineering beteiligt sich am Aufbau einer gemeinfreien Stimulusdatenbank zur Verwendung im Fo​rschungsgebiet der Virtuellen Akustik. Hierzu werden fortlaufend Tonproduktion im ISAVE unter Berücksichtigung der „Empfehlungen zur Durchführung und Dokumentation von Audio-Produktio​nen für wissenschaftliche Anwendungen in der Akustik“ durchgeführt und für eine Datenbank entsprechend aufbereitet.


​​Soundsäule​​

​Im Rahmen eines vom BMBF geförderten Forschungs­pro­jektes wurden am Institute of​ Sound and Vibration Engineering (ISAVE) der Hochschule Düsseldorf die Wirkung und Vorhersagbarkeit komplexer Geräuschum­ge­bungen untersucht. Hierbei kamen in einem vierstufigen Ansatz neben Labor-Hörversuchen auch Feldstudien zum Einsatz. Vorgefertigte Geräusche wurden auf der ersten Stufe durch die Versuchspersonen bewertet. Auf der zweiten Stufe gestalteten die Probanden ihre eigenen Geräuschum­gebungen oder passten vorhandene Umgebungen nach Ihren Vorstel­lungen an. Sie bewegten sich auf der dritten Stufe frei in einem virtuellen Raum und begaben sich intuitiv beispielsweise an die angenehmste Stelle im Raum oder veränderten die Umge­bung so, dass sie gerade noch erträglich erschien. Auf der vierten Stufe konnten mit den gewonnenen Erkenntnissen reale Lebens­räume der Probanden so verändert werden, dass sie sich zum Beispiel wohler und weniger durch die Geräusch­umgebung belästigt fühlten.​​